FAQ 2017-02-16T11:19:06+00:00

Gesundheitskommunikation in Organisationen

Nur Organisationen mit gesunden Mitarbeitern sind kreativ und leistungsfähig. Gesunde Organisationen zeichnen sich durch niedrige Krankheitsraten, geringe Fehlzeiten, wenig Fluktuationen und ein gutes Arbeitsklima aus.

Psychische Gesundheit ist ein sensibles Feld. Eine interne Gesundheitskommunikation speziell für psychische Belastungen und Gesundheit baut Vertrauen in die Organisation nach innen und außen auf, sensibilisiert für Früherkennungen und Prävention und motiviert zu positiven Verhaltensänderungen.

Klassische Werbung orientiert sich an kommerziellen Werbestrategien. Beim Thema Gesundheit und im Besonderen der psychischen Gesundheit müssen komplexe Inhalte und ein klarer Zusammenhang zwischen Risiko und präventiver Maßnahme vermittelt werden.

Die Herausforderungen von Informations-, Aufklärung- und Präventionskampagnen sind die prägnante Kommunikation von Risiken und den positiver Folgen.

Führungskräfte sind Vorbilder. Mitarbeiter müssen sich gerade bei den Themen der psychischen Belastung und Gesundheit von ihren Vorgesetzten „geschützt“ fühlen. Die Implementierung von psychischen Themen erfordert Offenheit und Vertrauen, die als ersten Schritt von der Führung vorgelebt werden muss.

Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Ja. Gesunde Führungskräfte und Mitarbeiter sind nachweislich produktiver und machen weniger Fehler.

Als Arbeitgeber können eine Reihe von konkreten Maßnahmen unternommen werden, um die psychische Wohlbefinden der Mitarbeiter nicht zu gefährden. Das reicht von einer optimalen Arbeitsplatzgestaltung, über eine flexible Arbeitsgestaltung bis zu Aufklärungs- und Informationskampagnen, Schulung von Führungskräften und kontinuierlichen Seminarangeboten.

Die Arbeit ist ein wesentlicher Faktor der Lebensgestaltung von Menschen. Die Praxiserfahrungen zeigen, dass eine psychische Gesundheit und Stabilität auch in Krisenzeiten erhalten bleibt, wenn: 1. ein hoher Grad an Handlungsspielraum und Autonomie, 2. eine spürbare soziale Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzen und 3. Wertschätzung für die geleistete Arbeit vorhanden sind.

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Eustress und Disstress haben unterschiedliche Wirkungen auf das Erleben. Eustress lösen Aktivitäten aus, die zwar kräftezehrend sind, aber als angenehm und lustbetont empfunden werden. Hier reichen die vorhandenen Ressourcen zum Ausgleich aus. Disstress lösen Aktivitäten aus, die über die persönlichen Ressourcen hinausgehen.

Betroffene werden über die Beziehungsebene erreicht, d.h. hier muss Beziehungsarbeit für einen vertrauensvollen Boden geleistet werden.

Für die berufliche Wiedereingliederung von betroffenen Mitarbeitern können Führungskräfte von mir begleitet werden. Das dient zur Entlastung der Führungskraft. Dabei kann ich den Gesprächen beiwohnen und wenn nötig intervenieren oder das Mitarbeitergespräch mit der Führungskraft vor- und nachbereiten.

Arbeitsbedingte psychische Belastungen entwickeln sich meistens schleichend. In einem ersten Schritt sollten die arbeitsbedingten Faktoren der Belastung konkret ausgemacht werden. In einem zweiten Schritt sollten Menschen außerhalb oder innerhalb der Organisation, je nach Vertrauensebene, kontaktiert werden. Der nächste Schritt ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bei Fragen können Sie sich gerne an mich in meiner Bonner Praxis wenden: www.juliabelke.com

 

Die psychischen Belastungsbereiche umfassend am Arbeitsplatz:

> den Arbeitsinhalt
> die Arbeitsorganisation
> die Arbeitsumgebung
> die Arbeitsform
> die sozialen Beziehungen zu Kollegen und Vorgesetzten

Seminare & Methoden

In den Seminaren wird erlebnisorientiert gearbeitet. Dazu zählen u.a. Bewegungseinheiten, Malprozesse, Arbeit mit Symbolen, Imaginationsreisen und der Austausch der Teilnehmer.

Achtsames Coaching integriert die Achtsamkeitspraxis mittels der bewussten Wahrnehmung von Gedanken und körperlichen Erleben. Im Achtsamen Coaching stehen alle Mittel von Malen, Aufstellungsarbeit und Gespräch zur Verfügung.

Auf der theoretischen Ebene stammt der Begriff der „Gestalt“ aus der Gestaltpsychologie und hat wenig mit der oft verwechselten Gestaltungstherapie zu tun. Eine „Gestalt“ ist ein vollständiger Kontaktprozess von der Assimiliation bis zur Integration.

Gestalt ist eine Lebensphilosophie und Haltung die in der Tradition der humanistischen Psychologie steht.